Marker- und Clickertraining

 

Markersignale sind Geräusche (z.B. Clicker oder Pfiff) oder kurze, prägnante Worte (z.B. “click” oder “top”), die dazu dienen die Kommunikationsebene zwischen Hund und Mensch zu vereinfachen. Ein Markersignal soll ein erwünschtes, richtiges Verhalten des Hundes punktgenau bestätigen und verstärken.
Die Verknüpfung von Markersignal und ausnahmslos positiver Belohnung / Bestätigung erfordert eine korrekte Konditionierung (Aufbau). Dabei ist vor allem das richtige Timing, aber auch die Art der Belohnung entscheidend. Wenn ein Markersignal gut konditioniert ist, sorgt es für eine Dopamin-Ausschüttung (Dopamin ist ein sog. “Glückshormon”) im Gehirn des Hundes, was dem Hund gut tut.
Mit Hilfe des Markertrainings ist es möglich erwünschtes Verhalten zu fördern und Fehlverhalten in Alltagssituationen umzulenken oder gar zu verhindern.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Marker- und Clickertraining. Beim Clickertraining bedient man sich auch der Hilfe eines Markers, hier in Form eines Clickers, der im Vorfeld mit positiver Belohnung wie Futter, Spiel o.ä. konditioniert wurde. Clickertraining verwenden wir bei der Erlernung von “Tricks”, wie z.B. Sitz, Platz, Fingertouch, etc. – Tricks können mit Hilfe eines korrekten Clickersignals ultra schnell durch Hunde erlernt werden.
Wir nutzen den Marker oder Clicker in unseren Workshops hauptsächlich im Beschäftigungsbereich um verschiedenste Targets zügig zu konditionieren.

Hierzu bieten sich unter anderem an:
– Gegenstandsuche
– Balancetraining
– Impulskontroll-Training
– Arbeit mit der “Schnüffeldecke”

All diese Übungen erfordern ein hohes Maß an Konzentration und Körperbewusstsein und lasten den Familienhund, trotz geringer körperlicher Aktivität, innerhalb weniger Minuten enorm aus. Dies führt zu Ausgeglichenheit im Alltag und Stärkung der Bindung zwischen Mensch und Hund.